Die Termine im Überblick:

Alle Veranstaltungen:  
Alfred Delp-Haus
Kölnische Str. 51
34117 Kassel
Eintritt frei

ABGESAGT:
Mittwoch,
2. November 2016,
19:30 Uhr |

Prof. Dr. Andreas Zick:
Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit oder abgewertet und ungleichwertig? Wie wir auf Flüchtlinge und andere sehen.
[-> Infos ...]

Dienstag;
24. Januar 2017, 19:30 Uhr |

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide:
Beitrag der islamischen Theologie bei der Integration muslimischer Flüchtlinge. Chancen und Herausforderungen
[-> Infos ...]

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Schon vorbei:
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Dienstag,
16. Februar 2016, 20:00 Uhr |
Dr. Tilman Evers:
Wege aus Hass und Gewalt: Friedenslogische Flüchtlingsarbeit
[-> Infos ...]

Donnerstag,
17. März 2016, 19:30 Uhr |
Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach:
Wege aus Hass und Gewalt: Friedenslogische Flüchtlingsarbeit
[-> Infos ...]

Mittwoch,
23. März 2016, 19:30 Uhr |
Dr. Tobias Angert:
Zur Lage auf Lesbos - Eindrücke von einem Eingangstor Europas
[-> Infos ...]

Dienstag,
12. April 2016, 19 Uhr |

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D.:
Deutschland als Einwanderungsland: Integration als die große Aufgabe der Zukunft
[-> Infos ...]

Dienstag,
19. April 2016, 19:30 Uhr |

eigenART:
Playback-Theater für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe
[-> Infos ...]

Mittwoch,
18. Mai 2016, 19:30 Uhr |

Podiumsdiskussion (in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V.): Wo wenn nicht hier - wer wenn nicht wir - wie kann Integration in Kassel gelingen?
[-> Infos ...]

Dienstag;
24. Mai 2016, 19:30 Uhr |

Dr. Gertraud Schlesinger-Kipp, Psychoanalytikerin, und Dr. Peter Kramuschke, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie:
Schmerz, Verlust, Trauer, Gewalt, Scham, Hoffnung – Möglichkeiten und Grenzen einmaliger Gespräche von PsychotherapeutInnen mit Geflüchteten in Erstaufnahmeeinrichtungen
[-> Infos ...]

Montag,
6. Juni 2016, 19:30 Uhr |

Dr. Merle Clasen, Christine Weghoff, Olaf Pyras:
Miteinander singen, gemeinsam trommeln, aufeinander hören - Flüchtlingen und Alteingesessene musizieren zusammen
[-> Infos ...]

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Hier können Sie sich den Veranstaltungsflyer herunterladen:

Flyer Wege zur Integration

Wege zur Integration

Die neue Veranstaltungsreihe
der Katholischen Kirche Kassel:

Die Frage, wie unser Land und unsere Stadt mit Menschen umgeht, die zu uns flüchten, ist zu einer Grundsatzfrage für unsere Gesellschaft geworden, die uns noch sehr lange beschäftigen wird. Deshalb hat die Katholische Kirche Kassel eine mehrmonatige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich dieser Frage aus unterschiedlicher Perspektive widmet: [... mehr Infos zur Veranstaltungsreihe ...]

Die nächste Veranstaltung: 

ABGESAGT: 2. November 2016, 19:30 Uhr:

Leider muss Prof. Dr. Zick aus persönlichen Gründen den Vortrag absagen!
Wir bemühen uns gemeinsam um einen Alternativtermin und informieren Sie darüber so bald als möglich.

Prof. Dr. Andreas Zick:

Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit oder abgewertet und ungleichwertig?
Wie wir auf Flüchtlinge und andere sehen.

Prof. Zick berichtet über menschenfeindliche Meinungen, Gefühle und Handlungsabsichten in der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Seit dem Jahr 2002 führt das Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, dessen Direktor er ist, regelmäßig repräsentative Studien durch. Der Vortrag zeigt neuere Ergebnisse und Trends insbesondere mit dem Blick auf die Meinungen über geflüchtete und asylsuchende Menschen. Er stellt die Frage, welche Gruppen anfällig dafür sind, die Gleichwertigkeit von Gruppen infragezustellen und welche Konsequenzen aus menschenfeindlichen Meinungen erwachsen. Sichtbar wird dabei, wie fragil und teilweise gespalten die Zivilgesellschaft ist und wie sehr Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft verankert ist.

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
    Wer vorab zum Thema der Veranstaltung eine Frage stellen oder ein Statement abgeben möchte, ist herzlich eingeladen, dies per E-Mail an wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de zu tun. Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen!

Prof. Dr. rer. nat. phil habil. Andreas Zick
ist Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld. Der Diplompsychologe promovierte über "Vorurteile und Rassismus - eine sozialpsychologische Analyse"; seine Habilitation hatte "Sozialpsychologie der Akkulturation – Neufassung eines Forschungsbereiches" zum Thema. Zick lehrt und forscht zu den Themen Radikalisierung der Gewalt, Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Er ist u.a. im Beirat der Deutschen Stiftung Friedensforschung, Vorsitzender des Stiftungsrates der Amadeu-Antonio-Stiftung und im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Fußball-Liga. Dazu betreut er ein Fanprojekt bei Arminia Bielefeld.

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Dienstag, 24. Januar 2017, 19:30 Uhr:

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide:

Beitrag der islamischen Theologie bei der Integration muslimischer Flüchtlinge.
Chancen und Herausforderungen

[Weitere Informationen folgen in Kürze.]

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
    Wer vorab zum Thema der Veranstaltung eine Frage stellen oder ein Statement abgeben möchte, ist herzlich eingeladen, dies per E-Mail an wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de zu tun. Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen!

Univ.-Prof. Dr. Mouhanad Khorchide
ist Leiter des Zentrums für Islamische Theologie, Professor für Islamische Religionspädagogik und Stellvertretender Direktor des Centrums für religionsbezogene Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er ist unter anderem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Europäischen Instituts für interkulturelle und interreligiöse Forschung sowie der Forschungsplattform „Religion und Transformation“ an der Universität Wien. Khorchide ist auch Mitherausgeber von Die Zeitschrift für Islamische Theologie und Religionspädagogik – HIKMA gibt Khorchide mit heraus.
Seine aktuellen Publikationen:
- Gott glaubt an den Menschen – Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus (Herder 2015).
- Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens. Zusammen herausgegeben mit Mathias Rohe, Havva Engin, Hansjörg Schmid und Ömer Özsoy (Herder 2014)

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Zur Veranstaltungsreihe

Die Frage, wie unser Land und unsere Stadt mit Menschen umgeht, die zu uns flüchten, ist zu einer Grundsatzfrage für unsere Gesellschaft geworden, die uns noch lange beschäftigen wird. Deshalb hat die Katholische Kirche Kassel die mehrmonatige Veranstaltungsreihe „Wir schaffen das! Aber wie? – Wege zur Integration“ ins Leben gerufen, die sich dieser Frage aus unterschiedlicher Perspektive widmet.

Gesprächsforum
Rede und Antwort stehen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Soziologie, Psychologie, Theologie und Caritas. Auch das Publikum wird zu Wort kommen. So ist die Veranstaltungsreihe als Gesprächsforum angelegt. Teilnehmende können im Vorfeld der Veranstaltung Fragen und Meinungen zum Thema über E-Mail an wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de einreichen, die dann während der Veranstaltung berücksichtigt werden.

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Lesen

-> Der Vortrag von Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Thierse ist hier nachlesen:

Wolfgang Thierse, Vortrag: Deutschland als Einwanderungsland - Integration als die große Aufgabe der Zukunft

Hören

-> Hier können Sie den Vortrag von Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach "Friedenslogik statt Sicherheitslogik" nachhören ...

Wirklichkeit anerkennen

Deutschland = Einwanderungsland
„Wir gehen davon aus, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist.“ sagt Dechant Harald Fischer. Diese Wirklichkeit anzuerkennen, bedeutet nach guten Wegen zu suchen, wie wir diese Wirklichkeit leben können und Integration gelingt. Sind wir gastfreundlich und hilfsbereit? Schotten wir uns lieber ab? Sind wir fähig, Menschen anderer kultureller Prägung zu begegnen und ihnen einen sinnvollen Platz in unserer Gesellschaft zu ermöglichen? Stehen wir für unsere Werte auch in Veränderungsprozessen unserer Gesellschaft ein? Oder lehnen wir automatisch das ab, was uns fremd und neu ist?

Diskussion versachlichen

Die hitzige öffentliche Debatte zu allen Aspekten des Flüchtlingsthemas, das große Engagement für die Ankommenden und der bittere Hass gegen die Flüchtlinge – für Dechant Fischer sind Veranstaltungs- und Gesprächsformen, die die Auseinandersetzung versachlichen und Wissen, Gespräche und Lösungen befördern, unbedingt notwendig. „Deshalb entwickeln wir derzeit eine Reihe von Veranstaltungen, die das Flüchtlingsthema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Fachleute wie Publikum sollen nutzbringend miteinander ins Gespräch kommen.Deshalb gilt auch allen Interessierten unsere herzliche Einladung, Meinungen und Fragen vorab per E-Mail (wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de) einzureichen!“ so Fischer.

SCHON VORBEI: Montag, 6. Juni 2016, 19:30 Uhr:

  • Dr. Merle Clasen, Christine Weghoff, Olaf Pyras:

Miteinander singen, gemeinsam trommeln, aufeinander hören - Flüchtlinge und Einheimische musizieren zusammen

In allen Kulturen und zu allen Zeiten singen und musizieren Menschen, um sich auszudrücken - ihre Freude am Leben, ihre Klage, ihre Hoffnung, ihre Sehnsüchte. Gemeinsam singen löst sicher keine praktischen Probleme, lindert keine direkt Not, ermöglicht aber eine Erfahrung der tieferen und grundsätzlicheren Verbundenheit zwischen uns Menschen.
Wir suchen und erleben hoffentlich im gemeinsamen Musizieren eine Einfachheit, die wir auch sonst - im weiteren Miteinander - suchen sollten. Gemeinsam singen, miteinander trommeln, aufeinander hören machen erlebbar, dass Sprachbarrieren aufgehoben werden können, wenn wir unsere anderen Sinne sprechen lassen, unsere Augen und unsere Ohren, und versuchen gemeinsam den Puls der Musik, den Puls des Lebens zu fühlen.

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
    Wer vorab zum Thema der Veranstaltung eine Frage stellen oder ein Statement abgeben möchte, ist herzlich eingeladen, dies per E-Mail an wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de zu tun. Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen!

Dr. Merle Clasen
stammt gebürtig aus Eutin und ist Musik- und Religionpädagogin, Musikwissenschschaftlerin und Künstlerin. Sie arbeitet als Seminarleiterin für Akademien, Weiterbildungseinrichtungen, Stiftungen und Gemeinden, ebenso als Dirigentin und Referentin für Stimmbildung & Chorgesang, sowie als Sängerin im Klassik- und Jazzbereich und mit eigenen Chansonprogrammen.
Sie war Promotionsstipendiatin bei Villigst und promovierte interdisziplinär über die Brecht/Weill- Kooperation und verknüpfte theologische, musikwissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Zusammenhänge zur Entschlüsselung religiös geprägter kultureller Codes in Text und Musik.
Menschen dabei zu unterstützen, die eigene Stimme ganzheitlich zu entdecken und als kreatives Instrument zu erleben, Verständnis für musikwissenschaftliche Zusammenhänge zu wecken und Verstehensbrücken zu bauen, sowie die Liebe zum eigenen musikalischen Tun durchzieht alle Bereiche ihrer Arbeit.

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Christine Weghoff
ist freiberufliche Musikerin (Komposition, Klavier, Akkordeon). Sie arbeitete als Schauspielmusikerin an verschiedenen Bühnen, schrieb Filmmusiken (arte) und produzierte eigene experimentelle MusikTheater-Produktionen. (Foto © Karl-Heinz Mierke)

2011 gründete sie gemeinsam mit Constanze Betzl das Büro für Konzertpädagogik und Musikvermittlung. In Schulprojekten werden Kompositionen mit Schülern und Schülerinnen entwickelt. 2011 entstand die eigene Kinderkonzertreihe "Valsche Fögel hören ..." in Zusammenarbeit mit dem Bauchredner Peter Dietrich und Kasseler MusikerInnen.

2012 erhielt Christine Weghoff gemeinsam mit Olaf Pyras den Kulturförderpreis der Stadt Kassel für das Kompositionsprojekt "neue töne für junge ohren".

Herzlichen Dank!

Die Veranstaltungsreihe "Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration" wird gefördert durch die > Plansecur-Stiftung. 

Für Anette Trayser, die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes stehen Deutschland und ganz Europa in einer Zeit nicht abreißender Flüchtlingsströme vor großen sozialen, finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen: „Viele Menschen kommen zu uns, um ihr Leben zu retten, für ihre Familien eine Zukunft aufzubauen und in Frieden zu leben. Diese Menschen sind unsere neuen Nachbarn, die unserer Unterstützung bedürfen. Wir sind gefragt, uns zu engagieren, unseren Nächsten zu helfen und so zu einem gelingenden Miteinander beizutragen. Eines unserer Stiftungsanliegen ist es, auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes eine Wertekultur in Deutschland zu fördern. Deshalb fragen wir immer wieder, wie können wir helfen? Wie kann Integration gelingen? Das Gespräch über diese Fragen ist wichtig und hilft uns die Zukunft unseres Landes konstruktiv mit zu gestalten. Die Veranstaltungsreihe der Katholischen Kirche Kassel setzt genau dort an. Das finden wir gut und deshalb unterstützen wir diese Reihe.“

Olaf Pyras
studierte Musik und Kunst in Kassel sowie Schlagzeug bei Stephan Froleyks in Münster. Kompositionsstudien bei Reinhard Karger. Engagements am Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Hannover, Staatstheater Kassel. Schauspiel Frankfurt. Zusammenarbeit mit F.K. Waechter.

Pyras ist Mitbegründer der Reihe achtmal alte brüderkirche in Kassel für aktuelle Kunst, Musik und Sprache. Als Interpret und Komponist erhielt er Einladungen zu zahlreichen internationalen Festivals. Mit dem Trio Omphalos widmet er sich der zeitgenössischen Kammermusik und Musikprojekten. Mit dem preisgekrönten Kompositionsprojekt "neue töne für junge ohren – Komponieren mit Kindern und Jugendlichen" wendet sich Olaf Pyras gemeinsam mit Christine Weghoff dem themenbezogenen Erarbeiten zeitgenössischer Musik zu.

Lehrtätigkeit am Institut für Musik der Universität Kassel und der Universität der Künste Berlin

SCHON VORBEI: Dienstag, 24. Mai 2016, 19:30 Uhr:

Dr. Gertraud Schlesinger-Kipp
und Dr. Peter Kramuschke:

Schmerz, Verlust, Trauer, Gewalt, Scham, Hoffnung
– Möglichkeiten und Grenzen einmaliger Gespräche von PsychotherapeutInnen mit Geflüchteten in Erstaufnahme-einrichtungen

Seit September 2015 hat sich eine Gruppe von Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern im und am Alexander-Mitscherlich-Institut gebildet, die in den Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen in Kassel regelmäßige Sprechstunden zur psychiatrischen / psychotherapeutischen Betreuung von Geflüchteten mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Kassel anbieten.
Inzwischen kommen Gesprächsangebote für die verschiedenen helfenden Berufsgruppen in den Einrichtungen hinzu. Die Gruppe von Psychoanalytikern/innen versteht dieses ehrenamtliche Engagement – unabhängig von den Diskussionen um die "Flüchtlingskrise" und deren politische Bewältigung – als die professionell zur Verfügung stehende Möglichkeit, die aus Kriegen und Krisengebieten ankommenden Menschen zu unterstützen. Zudem gibt die aufsuchende, niederschwellige Arbeit in den Einrichtungen oft genug Frieden und Integration stiftende Impulse. Gemeinsam mit anwesenden Kollegen/innen stellt Dr. Gertraud Schlesinger-Kipp diese Arbeit vor.

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
    Wer vorab zum Thema der Veranstaltung eine Frage stellen oder ein Statement abgeben möchte, ist herzlich eingeladen, dies per E-Mail an wege-zur-integration@katholische-kirche-kassel.de zu tun. Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen!

Dr. Gertraud Schlesinger-Kipp
arbeitet in den Schwerpunkten psychotherapeutische und psychoanalytische Behandlung im Lebenszyklus, auch im höheren Lebensalter, Psychotherapie mit traumatisierten Asylsuchenden, Mitarbeit am Runden Tisch „Trauma und Asyl“ in Kassel in den 1990ger und 2000er Jahren. Die Diplompsychologin und Psychoanalytikerin ist Mitglied der AG „Psychoanalyse und Altern“ an der Universität Kassel, gibt Ausbildungsseminare und Vorträge u.a. in Traumdeutung, weibliche Entwicklung im Lebenszyklus, Psychoanalyse und Gesellschaft, Transsexualität, sexuelle Gewalt. Seit November 2015 ist sie Internationale Vorsitzende des Committee on Women and Psychoanalysis der IPA (International Psychoanalytics Association).

Dr. Peter Kramuschke
ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Arzt für Psychotherapeutische Medizin mit Zusatztitel Psychoanalyse. Er arbeitet seit 1993 als niedergelassener Arzt in einer Gemeinschaftspraxis in Kassel.

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SCHON VORBEI: Mittwoch, 18. Mai 2016, 19:30 Uhr:

Podiumsgespräch (in Kooperation mit dem Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. - Migrationsdienst)

Wo wenn nicht hier - wer wenn nicht wir - wie kann Integration in Kassel gelingen?

In Gesprächen auf dem Podium und mit dem Publikum wird anhand praktischer Beispiele darüber diskutiert, was bei der Integrationsarbeit mit nach Kassel geflüchteten Menschen 'läuft und was nicht läuft': Was gibt es für Sorgen und Ängste bei den Einrichtungen und Mitarbeitern/innen, die sich in unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten für eine gelingende Integration in Kassel einsetzen? Welche gemeinsamen Ziele trägt die Integrationsarbeit in der Stadt Kassel?

Die Podiums-Teilnehmer/innen:
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- Ute Pähns, Leiterin Sozialamt Stadt Kassel
- Dominik Becker, stellvertretender Schulleiter der Georg-August-Zinn-Schule, Europaschule
- Hilla Zavelberg-Simon, Fachbereichsleitung Migrationsdienst Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V.
- Gerd Bechtel, Geschäftsführer Diakonisches Werk Kassel
- Anette Trayser, Vorsitzende Plansecur-Stiftung
- Hacer Toprakoglu, Projekt „Meine Chance“ Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. – Jugendmigrationsdienst
- Moderation: Christoph Baumanns, Katholische Kirche Kassel – Öffentlichkeitsarbeit

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
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SCHON VORBEI: Dienstag, 19. April 2016, 19:30 Uhr:

Die Playback-Theatergruppe "eigenART":

Playback-Theater für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe
– Geschichten und Eindrücke in der Flüchtlingsarbeit: Begegnungen, Vertrautes, Unbekanntes

"Playback-Theater bringt respektvoll, wertschätzend und kreativ Ihre Erfahrungen und Erlebnisse auf die Bühne. Das Leben schreibt vielfältige Geschichten und wir spielen sie!" Das gilt in besonderer Weise für den Bereich der Flüchtlingshilfe. "Wir bieten dem Publikum die Gelegenheit, persönlich erlebte Geschichten, Begegnungen und Eindrücke zu erzählen." Mit dem kreativen Medium des Playback Theaters setzen die Darstellerinnen und Darsteller diese spontan auf der Bühne um. Das Erzählte und Erlebte kann dadurch erneut oder auch neu gesehen werden. Es können sich neue Fenster hinter den Geschichten eröffnen, die Erzählerinnen und Erzähler sowie das Publikum in ihren Bann ziehen. Es wird ein einmaliges nicht wiederkehrendes Erlebnis. "Erzählen Sie uns Ihre Geschichte aus dem, was Sie in Ihrem Engagement für Flüchtlinge erlebt haben, und wir schenken sie Ihnen zurück!"

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
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eigenART
ist ein elfköpfiges Ensemble von Frauen und Männern aus unterschiedlichen Berufsfeldern. Das Ensemble ist seit vielen Jahren im Alfred Delp-Haus zu Gast und fühlt sich mit dem Thema der Veranstaltungsreihe "Wege zur Integration" verbunden. eigenART spielt Playback-Theater zu verschiedensten Anlässen, bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen, für Institutionen, Vereine, Schulen, auf Tagungen, Kongressen etc. Überall dort, wo persönliche Geschichten eine Bühne bekommen sollen.

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eigenART - Playback-Theater - Kurzporträt - Kontakt

SCHON VORBEI: Dienstag, 12. April 2016, 19:00 Uhr:

Wolfgang Thierse:

Deutschland als Einwanderungsland:
Integration als die große Aufgabe der Zukunft

25 Jahre nach der staatlichen Vereinigung Deutschlands und der Überwindung der Spaltung Europas erleben wir wieder eine neue Wendung der Geschichte: Hunderttausende Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Sie werden unser Land verändern. Was bedeutet es, wenn wir eine Einwanderungsgesellschaft werden? Was ist zu tun, worüber müssen wir uns verständigen, damit – trotz vieler Probleme und Ängste – Integration gelingt? Und was heißt Integration überhaupt?

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Wolfgang Thierse
wurde 1943 in Breslau geboren. Er war bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR, im Zentralinstitut für Literaturgeschichte. Seit 1989 engagierte er sich politisch in der SPD, war Fraktionsvorsitzender in der DDR (bis 1990), stellvertretender Vorsitzender (bis 2005) und Mitglied im Bundesvorstand der SPD bis 2009. Mitglied des Bundestages war er von Oktober 1990 bis Oktober 2013. Das Amt des Präsidenten des Deutschen Bundestages hatte er von 1998 bis 2005 inne, das des Vizepräsidenten 2005 bis 2013.
Von den zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen sei hier nur das "Goldenes Mikrofon" als "Redner des Jahres 1993" erwähnt. In vielen Debatten zu zentralen Themen unserer Gesellschaft ist er eine gewichtige, anerkannte und gesuchte Stimme.

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Wolfgang Thierse, Vortrag: Deutschland als Einwanderungsland - Integration als die große Aufgabe der Zukunft

SCHON VORBEI: Mittwoch, 23. März 2016, 19:30 Uhr:

Dr. Tobias Angert:

Zur Lage auf Lesbos:
Eindrücke von einem Eingangstor Europas

Gemeinsam mit einem Team von ehrenamtlichen Helfern des Malteser Hilfsdienstes e.V. - darunter auch der Stadtgliederung Kassel - hat Tobias Angert vor kurzem einen Rettungswagen der Malteser auf die Insel Lesbos (Griechenland) gebracht. Das Team konnte dort in Einrichtungen des UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees= Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen), der Caritas (Caritas Hellas) von "Ärzte ohne Grenzen" und anderen Hilfsorganisationen sowie im Registrierungszentrum (Hotspot) Moria mit Verantwortlichen sprechen und sich einen eigenen Eindruck von der aktuellen Lage verschaffen. Wird Lesbos auch im Jahr 2016 noch das Haupttor zu Europa sein? Welche Auswirkungen haben politische Entscheidungen auf die Lage in Lesbos? Wie leben die Menschen auf einer von Tourismus geprägten Insel, wenn - wie im Jahr 2015 - plötzlich über 540.000 Flüchtlinge dort ankommen?

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
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Dr. Tobias Angert
ist Verhaltensgenetiker (Zwillingsforscher), Theologe und Philosoph. Im Malteser Hilfsdienst e.V. ist er seit vielen Jahren ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam (KIT), in der Notfallseelsorge und in der Einsatzkräftenachsorge (CISM = Critical Incident Stress Management) aktiv. Ehrenamtlich engagiert er sich in seiner Heimatstadt Hanau als Willkommenslotse und als Deutschlehrer für Flüchtlinge.

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SCHON VORBEI: Donnerstag, 17. März 2016, 19:30 Uhr:

Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach:

Wege aus Hass und Gewalt:
friedenslogische Flüchtlingsarbeit

Friedenslogik statt Sicherheitslogik soll Deutschlands Politik bestimmen. Was kann diese Forderung im Fall der Politik gegenüber (und mit) Menschen heißen, die sich gezwungen sehen, an einem ihnen fremden Ort zu fliehen und die in der Fremde Schutz brauchen, unabhängig davon, ob sie dort gebraucht werden? Worin besteht der Mehrwert, wenn nicht Sicherheit, sondern Frieden zum Leitbegriff in der Flüchtlingspolitik gemacht wird?

  • AN ALLE INTERESSIERTEN:
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Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach
ist Soziologin, Politikwissenschaftlerin und Friedens- und Konfliktforscherin an der Universität Gießen. Sie arbeitet außerdem als Mediatorin und ehrenamtlich als Flüchtlingslotsin in Hamburg. Die Schwerpunkte ihres Forschens und Lehrens sind Europäische Politik, vor allem bezogen auf Ost- und Nord-Ost-Europa, das Verhältnis von EU und Russland, internationale Organisationen, Menschenrechtspolitik, Minderheitenkonflikte und Konfliktprävention.

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SCHON VORBEI: Dienstag, 16. Februar 2016, 20:00 Uhr:

Dr. Tilman Evers:

Friedensarbeit in den Flüchtlingslagern des Libanon: ein Reisebericht

Im Libanon ist derzeit jeder vierte Bewohner ein Flüchtling. Die Lebensbedingungen sind bedrückend. Das gilt für die seit Jahrzehnten bestehenden Ghettos der Palästinenser in den Großstädten wie auch für die zahllosen neuen Zeltbehausungen der Kriegsflüchtlinge aus dem benachbarten Syrien. Unvermeidlich kommt es zu Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung, aber auch der Flüchtlinge untereinander. Das Forum Ziviler Friedensdienst bringt die unterschiedlichen Gruppen zusammen und vermittelt die gemeinsame Suche nach Konfliktlösungen.

Dr. Tilman Evers
berichtet mit aktuellen Fotos und Videos. Der Sozialwissenschaftler, der in Kassel lebt, ist Mitgründer und Vorstand des forumZFD und hat im September 2015 dessen Projekte im Libanon besucht.

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