St. Elisabeth

Gottesdienste in St. Elisabeth

Die aktuellen Gottesdienstzeiten finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde

www.st-elisabeth-kassel.de

Kontakt

Pfarrei Sankt Elisabeth - Kirchort St. Elisabeth
Friedrichsplatz 13
34117 Kassel

E-Mail
sankt-elisabeth-kassel@pfarrei.bistum-fulda.de
Homepage
www.st-elisabeth-kassel.de

Ansprechpartner
Pfarrer Peter Bulowski

Telefon 0561. 874221

Pastorale Mitarbeiter
Dietrich Fröba, Diakon

Kontaktstelle (ehemals Pfarrbüro):
Freitag, 11 - 15 Uhr
Telefon 0561/16746
Fax 0561/7669724

Die Kirche Sankt Elisabeth Kassel

Die  Elisabethkirche ist die „Mutterkirche“ der 14 katholischen Kirchen Kassels und der Kirchen Nordhessens nach der Reformation. Die im Bombenkrieg zerstörte erste Elisabethkirche stand auf der anderen Seite des Friedrichsplatzes, an der Stelle des Staatstheaters.

Alt-St.-Elisabeth wurde durch den zur katholischen Kirche übergetretenen Landgrafen Friedrich II. von Hessen in den Jahren 1770–1777 erbaut. Er weihte sie seiner Ahnfrau, der heiligen Elisabeth, Landgräfin von Hessen und Thüringen (+1231 in Marburg/Lahn). Unsere neue Elisabethkirche birgt auf dem Treppenpodest zur Empore in einem Sarkophag den Sarg Friedrichs II.
Die neue Kirche wurde in den Jahren 1959/60 nach den Plänen von Armin Dietrich (München) erbaut.

St. Elisabeth hat heute einen Schwerpunkt in der Kultur- und Innenstadtpastoral. Ausstellungen, Konzerte, Museumsnacht und Aktivitäten für die Bewerbung Kassels als Kulturhauptstadt Europas 2010 gehören für uns zum Dialog zwischen Kunst und Religion, Kirche und Menschen.  

Die großen Fenster mit durchsichtigem Glas bzw. Folie geben den Blick frei in zwei kleine offene Seitenhöfe, die an Seitenschiffe erinnern und gleichzeitig die Grenze zwischen Innen und Außen, Kirche und Innenstadt aufbrechen. Die Höfe geben auch Raum für die Ausstellung von Kunstobjekten und sind damit ein spiritueller Ort für den Dialog mit Kunstschaffenden. 

In der Stirnwand des Gebäudes finden sich drei Darstellungen nach Art von Bergkristallen, als Hinweis auf den Gott der Liebe in der Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Im Kircheninneren fällt das Kreuz über dem Altartisch auf, ein Keramikmosaik mit dem im Kreuz stehenden Christus. Seine Haltung drückt die Worte im Evangelium aus: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, will ich alles an mich ziehen“ (Johannes-Evangelium 12,32). Der Künstler ist Alfred Schöpffe (Garfing bei München). Von ihm stammen auch die 13 Relieftafeln vom Kreuzweg Jesu an den Betonsäulen der Kirche.

Die Hohlkreuze stammen von dem documenta-Künstler Prof. Thomas Virnich. Er hat sie 2002 für die Ausstellung „Mensch-Himmelswärts“ aus Anlass des Jubiläums „225 Jahre St. Elisabeth“ geschaffen. Holzkreuze wurden in Ton gedrückt und dann der Ton gebrannt.  Das Holz verbrannte, der Abdruck blieb – und schafft so neue Ein- und Ansichten.

Altartisch und Ambo (Kanzel) sind die Mitte des Raumes. Sie kennzeichnen die Kirche als Ort, an dem Christus durch sein Wort und die Eucharistie auf uns zukommt. Altar und Ambo sind darum aus gleichem Material, aus italienischem Serpentin.

Der Tabernakel bewahrt in Form der geweihten Hostien die bleibende Gegenwart Jesu in seiner Gemeinde. Die zwölf Bergkristalle auf dem Bronzetabernakel versinnbildlichen die zwölf Tore der himmlischen Stadt Jerusalem, ein ausdrucksstarkes Bild der Bibel für die vollerlöste Zukunft dieser Welt (Offenbarung 21). Wegzehrung zu diesem letzten Sinn und Ziel unseres Daseins ist das eucharistische Brot im Tabernakel.

Die Darstellung Marias, der Mutter Jesu, ist ein Werk von Alfred Schöpffe. Jesus wird dabei mit der Taube als Friedenssymbol dargestellt.   

Die Werktagskapelle links neben dem Altar zeigt an der Stirnseite ein Natursteinmosaik: Die heilige Elisabeth reicht den Armen Brot. Schöpfer dieses Bildes ist der Künstler Uwe Wenk Wolff, Ziegelhausen bei Heidelberg. Zu sehen ist außerdem eine alte Mariendarstellung.

Seit dem 17. Mai 2015 erklingt in St. Elisabeth die bedeutende Bosch-Bornefeld-Orgel. Sie hatte ihren Platz ursprünglich in der evangelischen Martinskirche in Kassel und wurde vollständig nach St. Elisabeth umgesetzt, überarbeitet und für den Kirchenraum intoniert.

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