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Ausstellung des Passionszyklus von Johann Heinrich Tischbein der Ältere im Kontext mit Plastischen Arbeiten von Thomas Virnich.
Ausstellung "Mensch-Himmelwärts" großer Erfolg
30 000 Besucher während der Documenta11 in St. Elisabeth Kassel. 118 Tage dauerte die Ausstellung "Mensch-Himmelwärts" in der Kasseler St.-Elisabeth-Kirche. Das Bistum Fulda und der Katholische Kirchengemeindeverband Kassel zeigten 2002, parallel zur Weltkunstausstellung Documenta11, "Kunst in der Kirche gestern und heute". Die ausgestellten modernen Skulpturen von Prof. Thomas Virnich sowie die Gemälde von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren aus dem 18. Jahrhundert waren Publikumsmagnete. 30 000 Besucher in 118 Tagen Der Dialog mit der Kunst kam an. Von Juni bis Ende September kamen täglich bis zu 1 000 Ausstellungsbesucher in die Kirche am Kasseler Friedrichsplatz. Insgesamt wurden 30 000 Besucher gezählt.
Während die einen sich im Gästebuch über "die Oase der Ruhe im documenta-Betrieb" freuten, lobten andere: "Der Turmbau zu Babel' ist das schönste Kunstwerk der Documenta11". Die Konzeption der Kunstschau, alte Meister und moderne Skulpturen dialogisch gegenüber zu stellen, bewerten der Kasseler Dechant Harald Fischer und der nordhessische Regionaldechant Monsignore Reinhold Kircher als erfolgreich. "Es ist ein Dialog der verschiedenen Deutungsebenen gewesen", sagt Fischer. Die Ausstellung im sakralen Raum, ergänzt Monsignore Kircher, habe zum Innehalten und Nachdenken eingeladen.
Von Stephan Weiler |