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Fronleichnamsfeier 2018 auf dem Königsplatz

Foto: Hans-Joachim Denis

Die Christen gehen an Fronleichnam hinaus in die Welt. Sie sind unterwegs auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Das gemeinsame Unterwegs-Sein erinnert daran, dass das Christentum nicht von der Statik des Bewahrens, sondern von der Dynamik eines Prozesses gekennzeichnet ist.

Gemeinsam
Gemeinsam feiern alle 11 Kirchengemeinden sowie die spanische, italienische, polnische und kroatische Mission ab 10.00 Uhr das Fronleichnamsfest auf dem Königsplatz.

Gott ist unterwegs zu finden
Die französische Philosophin Madeleine Delbrel hat gesagt, dass Gott unterwegs zu finden ist und nicht erst am Ziel. Wer unterwegs ist, der kann sich auch verändern und weiterentwickeln.

Eucharistiefeier
Die Eucharistiefeier wird zelebriert von Pfarrer Peter Bulowski (Pfarrei Sankt Elisabeth) mit Diakon Martin Gerstel.

Musikalische Gestaltung
Unter der Leitung von Regionalkantor Thomas Pieper gestalten die katholischen Kasseler Kirchenchöre, das Ensemble Classic Brass und ein Blechbläserquartett den Gottesdienst und die Prozession.

Prozession
In einer feierlichen Prozession wird der Leib Christi über die Untere Königsstraße zum Segensaltar am Vorplatz Staatstheater getragen. Den würdigen Rahmen der Prozession bilden neben vielen Gläubigen, die Bannerträger der Katholischen Vereine und Verbände, sowie die Kommunionkinder, die Ministrantinnen und Ministranten.

Traditionelle gemeinsame Feier
Nach dem Schlusssegen findet die traditionelle gemeinsame Feier auf dem Friedrichsplatz vor der Kirche Sankt Elisabeth statt. Ehrenamtliche Helfer aus allen Gemeinden versorgen dann die Gläubigen mit Speis und Trank. Das Jugendreferat gestaltet im Rahmen der Jugendleiterausbildung ein Kinderprogramm.

Stichwort: Fronleichnam
Anders, als es der mittelalterliche Name vermuten lässt, geht es an Fronleichnam um den lebendigen Leib Christi.
Am 60. Tag nach Ostern - am zweiten Donnerstag nach Pfingsten -  feiern die Katholiken Fronleichnam, das "Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi". Was also hat es damit auf sich, wenn die Christen die wahrhafte Gegenwart des Gottessohns in der heiligen Eucharistie feiern?
Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie steht Christus selbst im Mittelpunkt der prunkvollen Fronleichnamsprozessionen. Dafür steht auch der ungewöhnliche Name Fronleichnams, denn im Althochdeutschen steht "fron" für "Herr" und "lichnam" für "Leib". Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hostie: auf den ersten Blick nur eine kleine unscheinbare Oblate - doch für gläubige Katholiken wird sie durch die Wandlung im Gottesdienst zum "Leib Christi".
Das geht zurück auf das letzte Abendmahl, als Jesus den Aposteln Brot austeilte mit den Worten "Das ist mein Leib". Dieses Geheimnis des "heiligen Brotes" steht auch im Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozessionen, bei denen die Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird.

Freut euch und jubelt - Dekanatsmessen und Gesprächsabende zum Schreiben des Papstes

Anfang April veröffentlichte Papst Franziskus sein Apostolisches Schreiben "Gaudete et exsultate – über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute". Darin geht es ihm darum, die Christen angesichts der Welt von heute anzuhalten, auf den Ruf zur Heiligkeit zu hören. Gemeint ist eine Heiligkeit im eigenen Alltag, eine "Heiligkeit von nebenan".

5 Sonntage, 5 Mittwoche
An fünf Sonntagen in den Dekanatsmessen (18 Uhr) und an fünf Gesprächsabenden mittwochs (20 Uhr) werden die Gedanken des Papstes zur Heiligkeit ausgefaltet und vorgestellt. Start ist Pfingstsonntag, 20. Mai.

  • Dekanatsmesse, Pfingstsonntag, 20.05., 18 Uhr
    und Gesprächsabend, Mittwoch, 23.05., 20 Uhr:
    THEMA: „Der Ruf zur Heiligkeit“ (Kap. 1)
  • Dekanatsmesse, Sonntag, 27.05., 18 Uhr
    und Gesprächsabend, Mittwoch, 30.05., 20 Uhr:
    THEMA: „Zwei subtile Feinde der Heiligkeit“ (Kap. 2)
  • Dekanatsmesse, Sonntag, 03.06., 18 Uhr
    und Gesprächsabend, Mittwoch, 06.06., 20 Uhr:
    THEMA: „Im Licht des Meisters“ (Kap. 3)
  • Dekanatsmesse, Sonntag, 10.06., 18 Uhr
    und Gesprächsabend, Mittwoch, 13.06., 20 Uhr:
    THEMA: „Einige Merkmale der Heiligkeit in der Welt von heute“ (Kap. 4)
  • Dekanatsmesse, Sonntag, 17.06., 18 Uhr
    und Gesprächsabend, Mittwoch, 20.06., 20 Uhr:
    THEMA: „Kampf, Wachsamkeit und Unterscheidung“ (Kap. 5)

Veranstaltungsorte:
Dekanatsmesse: Elisabethkirche, Friedrichsplatz 13, 34117 Kassel
Gesprächsabend: Kleiner Kolpingsaal, Die Freiheit 2, 34117 Kassel

Vorbereitet und im Team gestaltet werden die Gottesdienste und Themenabende von:
Pfr. Thomas Meyer, Pfr. Mario Kawollek, Pastoralreferentin Beatrix Ahr und Pastoralreferent Stefan Ahr.

Musikalische Vielfalt in Rosenkranzkirche und Elisabethkirche: 10. Juni Orgelkonzert; 17. Juni Chorkonzert

Ein gemeinsames Programmheft der kirchenmusikalischen Angebote in der Kasseler Rosenkranz- und Elisabethkirche liegt in allen Kirchengemeinden aus und ist Online unter www.facebook.de/kirchenmusik.kassel zu finden.

Mai und Juni:

  • „Motiviert durch den großen Zuspruch, den die Reihe „Auf eine halbe Stunde“ im vergangenen Jahr und die „Sommerserenaden“ im Jahr 2016 erlebt haben, präsentieren sich auch 2018 Studierende der Kasseler Musikakademie „Louis Spohr“ den Besucherinnen und Besuchern in der Kasseler Elisabethkirche“, kündigt Regionalkantor Thomas Pieper an. Im Mai und Juni  gestalten die Studierenden jeweils donnerstags um 19 Uhr ein jeweils halbstündiges Konzert.
     
  • In der Reihe „Im Atem der Zeit“ findet wieder ein Konzert des „Kasseler Kulturforums“ statt. „Chorlieder der Romantik“ sind am Mittwoch, 23. Mai 2018 um 20 Uhr zu hören. Ausführende sind „Cantus“ (Hoof) und der Chor des Diakonissenhauses Kassel. Die Leitung liegt beim Organisten Martin Forciniti.
  • Am 10. Juni wird um 15 Uhr wieder das beliebte Konzert des Sängerkreis Kassel sein.

Festliche Gottesdienste in Rosenkranzkirche
„In der Rosenkranzkirche steht die geistliche Musik im Mittelpunkt und erfreut sich großer Beliebtheit. Musik innerhalb und außerhalb der Liturgie knüpft an eine lange kulturelle Tradition unserer Kirchen an und öffnet immer wieder Herz und Seele“, so Regionalkantor Thomas Pieper.

April

  • Das Festhochamt am 1. April (11 Uhr) gestalten Traudl Schmaderer (Sopran), Michaela Krusche (Alt), Musa Nkuna (Tenor), Jochen Faulhammer (Bass) zusammen mit den „Collegium Vocale an St. Marien“, dem Chor der Rosenkranzkirche und Mitgliedern des Orchesters des Staatstheaters Kassel. Zu hören sind Mozarts „Krönungsmesse“ und das Halleluja aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel.
     
  • Solisten, Chor und Kantatenorchester der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ gestalten unter der Leitung von Thomas Pieper die Heilige Messe zum 4. Sonntag der Osterzeit (22. April, 11 Uhr) mit Werken von Mozart und Haydn.

Mai

  • Am 20. Mai (Pfingstmontag) gestalten Instrumentalisten, Solosänger und der Chor der Rosenkranzkirche das Festhochamt mit der „Missa „Fac bonum“.

Juni

  • Werke von Bruhns, Bach, Walther und Rheinberger bringen Studierende und Ehemalige des Bischöflichen Kirchenmusikinstitutes am Sonntag, 10. Juni, um 18 Uhr in einem Orgelkonzert zu Gehör.
     
  • Chöre der Dekanate Kassel-Hofgeismar und Fritzlar gestalten am 17. Juni um 11 Uhr das Festhochamt zum Kirchweihfest der Rosenkranzkirche mit Sätzen aus dem „Fuldaer Chorbuch“.

Reihe „Orgelmatinée“

  • Fortgesetzt wird auch die Reihe „Orgelmatinée“ mit wechselnden Organisten, die einmal im Monat nach dem Sonntagsgottesdienst um 12 Uhr ein halbstündiges Konzert geben.

Auf eine halbe Stunde: Studierende spielen wöchentlich in der Elisabethkirche

Studierende der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ musizieren auch 2018 wieder im Mai und Juni donnerstags in der Elisabethkirche. Beginn der halbstündigen Konzerte ist jeweils um 19 Uhr. Die jungen Solistinnen und Solisten spielen jeweils aus ihrem Repertoire und aus der aktuellen Probenarbeit.

Schöner Impuls
Die Konzerte unter dem Titel „Auf eine halbe Stunde“ wurden mit der Musikakademie der Stadt Kassel erstmals 2012 durchgeführt und hatten auch als „Sommerserenaden“ und im documenta-Sommer 2017 großen Zuspruch. „Die Konzerte bieten direkt in der City einen schönen Impuls in der Wochenmitte und zeigen die musikalische Vielfalt. Wir freuen uns, diese Kooperation fortzusetzen“, so Regionalkantor Thomas Pieper, der die Reihe konzipiert hat.

Für Musikbegeisterte
Auch die Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ freut sich auf die Möglichkeit der kleinen Konzerte. „Die gute Zusammenarbeit mit Elisabethkirche hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Säule bei den Veranstaltungen der Musikakademie entwickelt. Von unseren Studierenden und Dozenten/-innen erhalten wir ausschließlich positive Rückmeldungen, denn die Atmosphäre des Raums und die Freundlichkeit des Publikums werden ganz offensichtlich als sehr angenehm und förderlich für das Musizieren empfunden“, so Dr. Peter Gries, Direktor der Musikakademie. „Daher freue ich mich auch ganz persönlich auf die in diesem Jahr zum vierten Mal seit 2012 durchgeführte Reihe "Auf eine halbe Stunde Musik" und kann allen musikbegeisterten Bürgerinnen und Bürger den Besuch nur empfehlen.“

Der Eintritt ist jeweils frei.  

Mehr Informationen gibt es jeweils auf der Seite www.facebook.de/kirchenmusik.kassel

Lebenslied - das Cantanima-Sommerkonzert

Lieder tragen und begleiten uns und unser Leben. Manche Lieder gehen zeitweise unter, tauchen plötzlich wieder auf, werden bedeutsam und geben Impulse. Lieblingslieder hat wohl jeder und jede, aber ein Lebenslied?

Sommerlich perlig
"Wir laden ein zu einem sommerlich perligen Chorkonzert mit witzigen und nachdenklichen, poetischen und augenzwinkernden, berührenden und tröstlichen Liedern und vielleicht ist ja ihr eigenes - noch unbekanntes - Lebenslied dabei." sagt Chorleiterin Dr. Merle Clasen.

Termin:
Am Sonntag, 10 Juni um 18.00 Uhr

Ort:
Kath. Kirche Sankt Familia (Kölnische Str. 53)

Mitwirkende:
Anne Mehrländer - Klavier
Marcus Kube - Gitarre/Bass
Henrik Spahn - Saxophon
Martin Pujiula - Schlagzeug
sowie
Stephan Lenz - Gitarre/Gesang

Mit Werken von:
Andy Beck, Les und Susan Carter, Giovanni Gastoldi Oliver Gies, Bobby McFerrin, Gerhard Schöne, Wise Guys u.a.

Eintritt frei - Spende erbeten

Letzte Hilfe - Kurs zur Begleitung Sterbender am Elisabeth-Krankenhaus

Iris Füser setzt ein Körpermonochord ein – die Klänge und Vibrationen
wirken entspannend und beruhigend auf die Patientin. (Foto: KS-EKH)

Am Donnerstag, 21. Juni 2018, ab 14 Uhr findet der erste „Letzte Hilfe“-Kurs am Elisabeth-Krankenhaus in der Weinbergstraße 7 statt – weitere Kurstermine sind in Vorbereitung. Der Kurs dauert vier Stunden und richtet sich an alle Menschen, die mit dem Sterben Nahestehender konfrontiert sind und diese in der letzten Lebensphase begleiten möchten.

Anmeldung:
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig – entweder telefonisch unter 0561 7201-110 oder per E-Mail an kschad@elisabeth-krankenhaus-kassel.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Hinwendung zu Kranken und deren Angehörigen
Während Erste-Hilfe-Kurse fester Bestandteil der Hilfskultur in Deutschland sind, die fast jeder schon einmal besucht hat, wurde das Letzte-Hilfe-Kurskonzept erst vor einigen Jahren von Dr. Georg Bollig, einem Palliativmediziner und Notarzt aus Schleswig, zusammen mit dem Wiener PalliativCare-Experten Professor Dr. Andreas Heller entwickelt. Palliativteam-Koordinatorin Iris Füser und Palliativmedizinerin und Oberärztin der Abteilung Anästhesie & Intensivmedizin Astrid Langer haben sich als Kursleiterinnen „Letzte-Hilfe“ weitergebildet und bieten den Kurs am Elisabeth-Krankenhaus Kassel an. „Die Hinwendung zu Kranken und deren Angehörigen, das Lindern von Schmerzen, Trost im Leid und Begleitung im Sterben sind zentrale Grundsätze unseres Leitbildes als christliches Krankenhaus“, erklärt Iris Füser und ergänzt: „Das Kurskonzept passt dazu, diese Werte weiterzutragen.“

Sterben - ein herausfordernder Prozess
Gerade Tod und die Auseinandersetzung mit dem Sterben sind heute oft ein Tabu-Thema. Wohl jeder wünscht sich den „friedlichen Tod“ – abends einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen. Bei knapp 900.000 Sterbefällen im Jahr wird diese Vorstellung aber gerade mal in zwei Prozent der Fälle Realität. Viel öfter ist das Sterben ein längerer, herausfordernder und oft quälender Prozess. Viele Menschen müssen sich unvorbereitet damit auseinandersetzen – kämpfen, auch wenn sie einen anderen Menschen am Lebensende begleiten wollen, mit ihren eigenen Ängsten und Unsicherheiten.

Basiswissen, Anregungen, Denkanstöße
Genau hier setzt der Letzte-Hilfe-Kurs an. Die Kursleiterinnen vermitteln Basiswissen zum Sterben, geben Rat und Anregungen für die Bewältigung herausfordernder Momente und liefern Denkanstöße – auch für Fragen der Vorsorge mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Mit einfach Maßnahmen auch als Laie dazu beizutragen, das Leid des Sterbenden zu lindern, dazu sollen die Kursteilnehmer befähigt werden.

Die Inhalte sind in vier Module gegliedert:

  • Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte
  • Abschied nehmen vom Leben 

Grußbotschaft zum muslimischen Fastenmonat Ramadan 2018

Foto: fotolia.com

Zum diesjährigen Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, heute (15. Mai 2018) in einer Grußbotschaft an die Muslime in Deutschland Segenswünsche übermittelt. In seiner Botschaft schreibt Kardinal Marx: „Möge der barmherzige Gott Sie durch die Fastenzeit begleiten und Ihre Gebete erhören!“

Fastenzeit: Gelegenheit, die Sinne zu schärfen und achtsamer zu sein
Der fastende Mensch stelle sich mit Ernsthaftigkeit und Demut vor Gott. Durch bewussten Verzicht suche er sich aus dem Alltag zu lösen und mache sich bereit, den Willen Gottes zu hören, schreibt Kardinal Marx. In einer schnelllebigen Zeit gebe die Fastenzeit Gelegenheit,  die Sinne zu schärfen und achtsamer zu sein. „Durch die modernen Medien und die sozialen Netzwerke stehen wir heute mit vielen Teilen der Erde in Verbindung. … Für die Angehörigen der weltweit tätigen und vernetzten Religionsgemeinschaften wird damit der globale Raum zum Feld unserer Verantwortung“, so Kardinal Marx.

Es darf keinen Ort geben, an dem die menschliche Würde nicht respektiert wird
Ausdrücklich betont der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, dass es keinen Ort geben dürfe, an dem die menschliche Würde nicht respektiert werde: „Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch zur gleichen Religionsgemeinschaft gehört. Denn es sind zwar nicht alle Religionen gleich, aber allen Menschen, ob sie an Gott glauben oder nicht, hat Er die gleiche Würde zuerkannt.“ Daher sei es die Aufgabe der Gläubigen sich dafür einzusetzen, „dass die Menschheit sich als eine Familie von Gottes Geschöpfen begreift und wir einander gegenseitig achten und ehren. Das ist der Weg des Friedens, nach dem sich die Menschen weltweit heute vielleicht mehr denn je sehnen.“

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 15. Mai 2018

Pilgerreise 2019 der Exerzitienseelsorge Kassel nach Israel/Palästina

Foto. Makrodepecher / pixelio.de

Diese Reise vom 29. April bis 10. Mai 2019 will vor allem eine Begegnung mit der Person und der Botschaft Jesu an den jeweiligen Wirkungsstätte ermöglichen. Ein Schwerpunkt der Reise liegt bei der Frage nach dem Glauben Jesu, also auch nach seinen jüdischen Wurzeln.

Schwerpunkte:
- Pilgerreise zu Stätten des Lebens und Wirkens Jesu
- Biblische Impulse
- Begegnung mit Kultur und Religionen des Landes
- Elemente aus den Exerzitien (Meditations- und Schweigezeiten, Gottesdienste)

Ostern: Aufstand gegen Hoffnungslosigkeit

"Hoffnung mit offenen Armen".
Zeichnung (Ausschnitt):
Birgitta Schwansee

Ostern – das zentrale Fest der Christen. Es ist die Grundaussage über Jesus von Nazareth, den wir seit Ostern auch Christus nennen. Mit der Auferstehung wird deutlich, dass Gott sein Leben, sein Botschaft, IHN selber beglaubigt hat – auch gegen die Ablehnung der Menschen.

Wäre Christus nicht auferstanden …
Und diese Glaubenshoffnung trifft uns selber. Es ist die letzte Aussage über uns Menschen. Sie ist so bedeutsam, dass sie uns den Sinn unseres eigenen Lebens sichtbar macht. Ostern ist nicht nur das Fest, in dem wir die Auferstehung Jesu feiern. Wir machen auch eine Aussage über uns selbst. So zentral, dass Paulus in seinem Brief an die Korinther schreibt: “Wäre Christus nicht auferstanden, lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!” (1 Kor 15,32).

Aufstand gegen alle Ungerechtigkeit, Hoffnungslosigkeit und Resignation
Diese Auferstehungshoffnung gilt nicht nur für ein Jenseits, gibt nicht nur Hoffnung über unseren Tod hinaus. Sie verändert unser Leben im Hier und Jetzt. Sie ruft uns zum Aufstand gegen alle Ungerechtigkeit, Hoffnungslosigkeit und Resignation, die ja heute schon viele Menschen bedrohen. In den großen Auseinandersetzungen unserer Zeit wachsen uns von Ostern her die Kräfte zu für ein Engagement in dieser Welt. Angesichts der vielen Probleme unserer Tage sind manche gerade dabei, innerlich aufzugeben. Aber wir sind als Christen jetzt in diese Zeit gestellt um gerade jetzt Hoffnung und Zuversicht zu leben.

Aus dieser Kraft können wir leben
Ostern ist nicht nur das Fest am 1. und 2. April 2018. Ostern ruft uns zu einem veränderten, hoffnungsvollem Alltag. Die Feste erinnern uns daran, aus welcher Kraft wir leben können!

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir in den Ostertagen diese Hoffnung erleben und von ihr gestärkt werden.

Ihr Dechant Harald Fischer

 

ihr fragt,
wie ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht

ihr fragt,
wann ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht

ihr fragt,
gibt’s eine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht

ihr fragt,
gibt’s keine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht

ich weiß nur,
wonach ihr nicht fragt:
die auferstehung derer die leben

ich weiß nur,
wozu Er uns ruft:
zur auferstehung heute und jetzt.

Kurt Marti

Kolping: Veranstaltungsprogramm März bis August

Die Kolpingsfamilie Kassel-Zentral hat ihr Programm März bis August online gestellt. Der Erlebnistag am Edersee (10.05.), Gespräche zur Zukunft des Kolpingverbandes, zum Gründer Adolph Kolping und zum päpstlichen Schreiben "Amoris Laetitia" sind nur einige der spannenden wie unterhaltsamen Angebote.

Alle Fastenpredigten 2018 zum Nachhören

Was Christinnen und Christen für ein gutes Europa tun können, hat Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema ihrer Fastenpredigt am 18. Februar in Sankt Familia gemacht. Das "Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten" aus dem Römerbrief war ihr Leitmotiv.

Pater Anselm Grün OSB hat durch seine vielen öffentlichen Aktivitäten und seine zahlreichen Bücher eine große Bekanntheit erlangt. Der spirituelle Ratgeber und geistliche Berater predigte am zweiten Fastensonntag (25. Februar) über die „Hoffnung, die mitten in einer Welt voller Hoffnungslosigkeit wachzuhalten, die Aufgabe der Christen ist."

Bodo Ramelow, Christ und Mitglied der Partei Die Linken, ist Ministerpräsident des Freistaates Thüringen. Ausgehend von der Seligpreisung „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden (Matthäus 5.4) fragt er in seiner Predigt am 11. März nach der sozialen Gerechtigkeit im politischen Alltag: „Was meint ‚jenen Trost spenden, die Last tragen‘ konkret - auch für mich als Ministerpräsident?“

Kardinal Karl Lehmann gestorben

Foto: Volker Groß, Wikipedia CC

In der Nacht vom 10. auf den 11. März ist Kardinal Karl Lehmann, längjähriger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und von 1983 bis 2016 Bischof von Main. Kardinal Reinhard Marx schreibt:

Kardinal Lehmann hat die katholische Kirche weltweit wesentlich mit geprägt
Mit großer Betroffenheit und Trauer habe ich die Nachricht vom Tod unseres geschätzten Mitbruders und Freundes, Kardinal Karl Lehmann, aufgenommen. Gott, der Herr über Leben und Tod, hat den treuen Diener zu sich heim gerufen. Im tiefen Glauben an den gnädigen Gott ist er verstorben. Ein großer Theologe, Bischof und Menschenfreund geht von uns. Mit seinem Tod verlieren wir einen warmherzigen und menschlichen Bischof, den eine große Sprachkraft auszeichnete. Ich trauere mit den Gläubigen des Bistums Mainz. Die Kirche in Deutschland verneigt sich vor einer Persönlichkeit, die die katholische Kirche weltweit wesentlich mit geprägt hat.

Zu großem Dank verpflichtet
Die Deutsche Bischofskonferenz ist Karl Lehmann zu großem und weit über seinen Tod hinausreichenden Dank verpflichtet. Weit über zwanzig Jahre hat er die Geschicke der Deutschen Bischofskonferenz als deren Vorsitzender geleitet. Ich erinnere mich gut an unsere ersten Begegnungen, die von Herzlichkeit und Offenheit, vor allem von der Lust an der theologischen Debatte geprägt waren. Kardinal Lehmann hat in der Deutschen Bischofskonferenz Höhen und Tiefen erfahren. Es ging ihm immer wieder um die Frage, wie eine menschendienliche und zugleich traditionsverpflichtete Kirche beschaffen sein sollte. Die persönliche Wertschätzung, die er jedem Gesprächspartner gegenüber zeigte, sein unglaubliches Gedächtnis – Karl Lehmann vergaß nichts – und seine theologische Weite waren glückliche Jahre für unsere Bischofskonferenz. Diesem Erbe sah sich mein Vorgänger, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und sehe auch ich mich weiterhin verpflichtet. 1993, 1999 und 2005 wurde Karl Lehmann im Amt als Vorsitzender bestätigt, bevor er sich 2008 aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurückziehen musste. Es wäre nicht Karl Lehmann gewesen, hätte er dann nicht den Vorsitz der Glaubenskommission unserer Konferenz für mehrere Jahre übernommen.

Schwierige und glückliche Momente
In die Amtszeit von Kardinal Lehmann fallen so schwierige Momente wie die „Kölner Erklärung“ von 1988, das Ringen um den richtigen Weg in der Schwangerenkonfliktberatung und das Bekanntwerden von Fällen sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Besonders glückliche Momente waren für Karl Lehmann die Wiedervereinigung der beiden getrennten Bischofskonferenzen in die erste gesamtdeutsche Bischofskonferenz, die 1991 zusammentrat. Ich denke aber auch an die Apostolische Reise von Papst Johannes Paul II. 1996 nach Paderborn und Berlin, wo Kardinal Lehmann damals den Heiligen Vater beim Gang durch das Brandenburger Tor begleiten konnte und sich so gleichsam die Wiedervereinigung auch für den Papst abschloss. Glückliche Momente durfte Kardinal Lehmann in seinem unermüdlichen Einsatz für ein Gelingen des Weltjugendtags 2005 in Köln spüren, ebenso ein Jahr später, als Benedikt XVI. seine bayerische Heimat besuchte. Die ökumenische Annäherung war ihm ein – theologisches und geistliches – Herzensanliegen. Nicht selten hat er sich dazu in vertraulichen Runden mit den Verantwortlichen der Evangelischen Kirche in Deutschland getroffen. Die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung 1999 geht wesentlich auf das Verhandlungsgeschick Karl Lehmanns zurück. Den Kontaktgesprächskreis zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD hat er mit Leben und Ideen, Diskussionen und Anregungen gefüllt.

Zeitlebens Professor der Theologie
Karl Lehmann blieb Zeit seines Lebens Professor der Theologie. In der Bischofskonferenz konnte er bisweilen längere Ausführungen halten und uns auf den Stand der Forschung bringen. Dankbar denken wir gerade auch an seine umfassenden Grundsatzreferate während unserer Vollversammlungen. Alle wissenschaftlichen Traktate hatten zum Ziel, in Zeiten des Umbruchs wegweisend den Menschen Zuversicht zu schenken. Das hat ihm auch großen Respekt in der Politik und bei vielen gesellschaftlichen Gruppen eingebracht.

Vom Aufbruch des Zweiten Vatikanischen Konzils geprägt
Der Verstorbene, 1963 in Rom von Kardinal Julius Döpfner zum Priester geweiht, war stets vom Aufbruch des Zweiten Vatikanischen Konzils geprägt. Als Assistent von Karl Rahner konnte er das Geschehen und das Ringen um Positionen aus nächster Nähe miterleben. Karl Lehmann machte sich zur Lebensaufgabe, das Konzilserbe zu wahren und dafür zu werben. In stürmischen Zeiten stand er fest im Glauben, so wie es sein bischöflicher Wahlspruch ausdrückt, den er mit der Bischofsweihe 1983 annahm: „State in fide – Steht fest im Glauben“ (1 Kor 16, 13). Ja, Karl Lehmann konnte nichts in seinem Glauben erschüttern.

2001 zum Kardinal ernannt
Es dauerte etwas, bis sein vielfältiges römisches Engagement, seine Mitgliedschaft in zahlreichen Dikasterien der Kurie, seine intensive theologische Begleitung ungezählter Bischofssynoden im Vatikan, mit dem Kardinalat 2001 anerkannt wurde. Das sah er als neuen Ansporn für weiteren Einsatz in Rom und in der Weltkirche.

Die Kirche in Deutschland verliert eine prägende Gestalt
Mit dem Tod von Karl Lehmann verliert die Kirche in Deutschland eine prägende Gestalt und unser Kontinent einen überzeugten Europäer. Gerade in den acht Jahren als Vizepräsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen hat sich Kardinal Lehmann für Völkerverständigung und Aussöhnung, Brückenbau und Dialog unermüdlich eingesetzt.

Eine wegweisende Persönlichkeit
Kardinal Lehmann war ein beeindruckender Mensch und vorbildlicher Geistlicher, dessen Engagement und Arbeit national und international ungezählte Ehrungen erfuhren. Vor allem war Karl Lehmann Priester, Seelsorger und Bischof, ein begnadeter Theologe und ein guter Freund. Die theologische Finesse wird uns ebenso fehlen, wie seine kantigen Wortmeldungen. Karl Lehmann war ein katholischer Weltbürger, auskunftsfähig zu allen Themen der Zeit. Wir trauern um einen großartigen Menschen, eine wegweisende Persönlichkeit und einen gläubigen Katholiken, der sein Leben ganz nach Gottes Plan für ihn lebte und sich hingebungsvoll dem Auftrag Christi und seiner Botschaft gewidmet hat.

In stiller Trauer verneige ich mich vor einem Freund, einem Mitbruder, der uns allen Orientierung gegeben hat.

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz, 11. März 2018

Deutsche Bischofskonferenz würdigt Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen

Die Deutsche Bischofskonferenz ist dankbar für das Wirken von Bischof Heinz Josef Algermissen, und die deutschen Bischöfe fühlten sich wohl, wenn sie sich zu ihren Herbst-Vollversammlungen am Grab des heiligen Bonifatius versammelten.

"Dein Wort wird geschätzt"
Bischof Algermissen sei in Fulda heimisch geworden. „Dein Wort wird geschätzt in Kirche und Gesellschaft, in der Stadt Fulda, aber auch bei Deinen Pastoralvisitationen, Firmreisen und bei den ungezählten Vorträgen, die Du gerne und engagiert weit über das Bistum hinaus hältst.“ Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hob den Einsatz seines Mitbruders in der Deutschen Bischofskonferenz hervor, wozu insbesondere die Mitgliedschaft in der Liturgiekommission, in der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum und der Ökumenekommission zählen, deren stellvertretender Vorsitzender Algermissen ist.

Ein Mann der Glaubensstärke
Bischof Algermissen sei ein Mann der Glaubensstärke, der mutig das christliche Zeugnis in der Öffentlichkeit vertrete, betonte Bischof Bode. „Seine klaren Positionen schätzen wir, gerade auch dann, wenn es ihm – ein Herzensanliegen – um den Schutz des ungeborenen Lebens geht, aber auch um das Leben bis zuletzt, bis zum Tod.“ Gleichzeitig sei der Bischof von Fulda Seelsorger, Priester und Bischof, der auf die Menschen zugehe. „Das Bistum Fulda darf sich glücklich schätzen, dass es Bischof Heinz Josef gelungen ist, gerade in seiner Anfangszeit manches, was auseinanderzudriften drohte, wieder zusammenzuführen“, sagte Bischof Bode.

Den Schatz des Glaubens weitertragen
Mit Blick auf das bischöfliche Leitwort, „Der Schatz in zerbrechlichen Gefäßen“ (2 Kor 4,7), das Bischof Algermissen präge, hob Bischof Bode hervor: „Wir danken Dir, dass Du den Schatz des Glaubens weiterträgst. Wir danken Dir, dass Du die Botschaft des Evangeliums in allen Unzulänglichkeiten der Kirche immer wieder mit neuem Elan und überzeugend nach vorne gebracht hast. Wir danken Dir, dass Du das glaubwürdige Zeugnis einer christlichen Existenz lebst.“

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 15. Februar 2018

60 kg Gold-Handys abgegeben – Missio sagt danke – Sammlung geht weiter

Gesammelte Mobiltelefone vor dem Versand (Foto: Privat)

Da machen wir auf jeden Fall mit!“. So haben viele Menschen auf die „Woche der Goldhandys“ im seit September reagiert. Im Dekanat Kassel-Hofgeismar wurde im Regionalhaus Adolph-Kolping und in verschiedenen Pfarreien die Recycling-Aktion durchgeführt.

Über 60 kg Althandys 
Über 60 kg Althandys wurden bereits dem zertifizierten Entsorger „Mobile Box“ im Auftrag von missio-Aachen zugeführt. Wer sein nicht mehr genutztes Smartphone für missio gespendet hat, hilft doppelt. Denn erstens recycelt Mobile-Box die in den Althandys enthaltenen Rohstoffe fachgerecht und zweitens kommt für jedes eingeschickte Handy bis zu einem Euro der „Aktion Schutzengel“ von missio zugute.

Erlös für Überlebende im Kongo-Bürgerkrieg
Mit dem Erlös werden in der Demokratischen Republik Kongo Überlebende des Bürgerkrieges unterstützt. Eine Ursache des blutigen Konflikts sind die wertvollen Mineralien wie Gold und Coltan, die die Rebellen illegal außer Landes bringen, um ihren Krieg zu finanzieren – und, die für die Produktion von Mobiltelefonen gebraucht werden. Missio-Aachen fördert im Kongo den Aufbau von Trauma-Zentren und engagiert sich mit der Aktion Schutzengel für Handys ohne Konfliktmineralien.

Im Regionalhaus Adolph-Kolping (Die Freiheit 2; Kassel) werden weiterhin Althandys entgegengenommen.

Das neue Exerzitienprogramm ist online

Kirche der Brotvermehrung, Vorplatz, Tabgha, Israel.
Foto: Grauesel auf wikivoyage shared, CC BY-SA 3.0
 

Das Programm 2018 der Exerzitienseelsorge im Bistum Kassel ist online: Es begannt mit dem Besinnungswochenende im Januar: "Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke! (Ps 139,14)".

Bibliodramen zur Fasten- und Adventszeit, mit Bibel und Rucksack, ein Glaubenswochenende, Exerzitien in Tabga und die Pilgerreise für Senioren nach Israel/Palästina, Exerzitien im Alltag und Einzelexerzitien mit Gemeinschaftselementen sind die Angebote an "geistlichen Übungen", die in Stille und unter Anleitung eine Einübung in Glauben und Gebet ermöglichen sollen, bei denen Sie Exerzitienseelsorger Pfr. Harald Fischer und Anette Leibold, Dipl. theol. Ehe-, Familien-, Lebensberaterin, begleiten werden.

Papst Franziskus: Die Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, beschützen, fördern und integrieren

Bild: fotolia.com

Von Beginn seines Pontifikats an hat sich Papst Franziskus immer wieder für die Aufnahme und Unterstützung von Menschen auf der Flucht eingesetzt. In seiner Botschaft zum "Welttag des Migranten und des Flüchtlings 2018" fordert er sehr konkret, "die Sicherheit der Personen stets der Sicherheit des Landes voranzustellen".

Etwas weiter unten können Sie die Botschaft des Papstes als pdf herunterladen,
zur Verfügung gestellt von der Deutschen Bischofskonferenz.

Wir sehen in jedem Menschen Christus selbst
In seiner Predigt am Christkönigssonntag, 26. November, nimmt Dechant Harald Fischer das Tagesevangelium vom "ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" und Papst Franziskus' Botschaft zum Welttag des Migranten und des Flüchtlings 2018 zum Anlass, sich mit dem radikalen Zentrum unseres christlichen Glaubens auseinanderzusetzen: die einfache, klare, konkrete Hinwendung zu den Armen, den Fremden, den Obdachlosen, den Kranken. In ihnen begegnen wir dem lebendigen Jesus Christus.

Aluminiumband von „Statik der Resonanz“ wird aufgelöst

Foto: Stephanie Kloss

Nach dem für Oktober/November geplanten Abbau wird die Installation „Statik der Resonanz“ aufgelöst. Die einzelnen ca. 4000 Aluminiumstäbe, aus denen die Form sich zusammensetzt, werden dann als Edition freigegeben.

Edition für 30 Euro
Bei der Aufsicht in der Elisabethkirche kann diese Edition für 30 Euro erworben werden; die einzelnen Aluminiumstäbe sind nummeriert und mit signiertem Zertifikat versehen. Hierzu wird die eigene Adresse hinterlegt, so dass nach dem Abbau die Stäbe zugesandt werden können; das Porto ist im Betrag enthalten. Eine andere Möglichkeit ist, Name und Adresse per E-Mail an kunst@katholische-kirche-kassel.de zu mailen. Dann wird die Nummer für ein Konto zugesendet, auf das die 30,- Euro zu überweisen sind.

Ein Drittel Spende für „Meine Chance“ – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung"
Ein Drittel des Erlöses geht als Spende an „Meine Chance“ – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung", ein Projekt des Jugendmigrationsdienstes im Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. Es bietet jungen Flüchtlingen die Chance, ihr Leben hier selbstständig und selbstbewusst zu gestalten, indem sie den Hauptschulabschluss erwerben und Ausbildungsberufe kennenlernen. Im ersten Durchgang dieses Projekts, das im Sommer diesen Jahres zu Ende ging, bestanden alle Teilnehmer/innen die Hauptschulabschluss-Prüfung.

"Wenn ich sie mir in alle Richtungen sich verteilend vorstelle,
denke ich dabei an einen Klang. "

Für Anne Gathmann gehört es zum Kunstwerk, seinen Zusammenschluss wieder aufzulösen: „Die Arbeit wurde als temporäres, auf den Ort bezogenes Gebilde entwickelt, das dem Kirchenraum als Resonanzraum antwortet. Die Kurvenform findet sich in den Kräften zwischen den Elementen und in der Gravitationskraft ein. Es interessiert mich, diesen Zusammenschluss wieder aufzulösen und die einzelnen Aluminiumelemente dadurch zu verändern. Wenn ich sie mir in alle Richtungen sich verteilend vorstelle, denke ich dabei an einen Klang. Einen Zusammenhang zu bilden ebenso wie ihn aufzulösen ist transformativ. In Auflösung und Zerfall liegt nicht nur ein Verlust, sondern auch der Gewinn einer Freisetzung in einen veränderten Zustand.“

Hilferuf aus der Bahnhofsmission: dringend Helfer/innen gesucht für Kinder auf Bahnreisen

Foto: v.l. Irene Witzel und Iwan Schober dokumentieren
die Übergabe. (Foto: Karl Widdekind)

Kids on Tour ist ein Angebot der Bahnhofsmission für Kinder, deren Eltern an unterschiedlichen Orten leben. Mal sind es Alleinerziehende, die ihr Kind zum Vater, zur Mutter oder zu Oma und Opa verreisen lassen möchten, mal sind es beruflich fest gebundene Elternteile, die ihr Kind nicht selber auf der Reise begleiten können. Die Bahnhofsmission sorgt hier mit Kids on Tour für Entlastung, begleitet die Kinder auf der Reise und sichert deren Übergabe.

Wer kann am Freitag- und Sonntag-Nachmittag einen Dienst in der Bahnhofsmission übernehmen?
Reisetage für ein Wochenende beim anderen Elternteil sind üblicherweise am Freitag und Sonntagnachmittag. Für die begleiteten Reiserouten von West nach Ost und Nord nach Süd bzw. umgekehrt reicht die bisherige Zahl der ehrenamtlich Mitarbeitenden in Kassel nicht mehr aus. "Daher suchen wir dringend freundliche, zuverlässige und engagiert Mitarbeitende für den Aufbau eines zweiten Teams für Kids on Tour“, sagt die Leiterin der Bahnhofsmission Karin Stürznickel-Holst: "Wir suchen Menschen, die bereit sind, am Freitag- und Sonntag-Nachmittag einen Dienst in der Bahnhofsmission zu übernehmen."

Gründliche Einarbeitung
Dafür erhalten neue Mitarbeitende eine gründliche Anleitung und Einarbeitung in dem sehr lebendigen Team mit großem Gestaltungsspielraum. Denn für alle Mitarbeitenden der Bahnhofsmission sind regelmäßige Teamsitzungen sowie externe und interne Fortbildungen zu psychosozialen und rechtlichen Fragen selbstverständlich.

Ansprechpartnerin:
Interessierte melden sich bei Karin Stürznickel-Holst oder Annette Blumöhr in der Bahnhofsmission Kassel, Willy Brandt Platz 1, 34131 Kassel gern auch via Mail: kassel@bahnhofsmission.de.

Hintergrund:
Die Bahnhofsmissionen sind mit ihren mehr als 2.300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zentrale Knotenpunkte des sozialen Netzes in den Städten und an den Bahnhöfen. Sie helfen jedem, sofort, gratis und ohne Anmeldung oder Voraussetzungen – häufig zu Uhrzeiten, zu denen andere Hilfe nicht erreichbar ist. Das tun sie seit inzwischen weit über hundert Jahren und an derzeit mehr als hundert Orten in Deutschland. Die Bahnhofsmissionen sind Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche. Ihre Arbeit lebt von dem Engagement der festangestellten und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. In zunehmenden Maß sind die Bahnhofsmissionen auf Spenden angewiesen.

Mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen

(Bild: fotolia.com)

Immer häufiger geraten ältere Menschen in die Schuldenfalle. Verändernde Lebens- und Einkommensverhältnisse, niedrige Renten, hohe Mieten und zusätzliche finanzielle Belastungen durch gesundheitliche Einschränkungen können Ursachen sein.

Der gewohnte Lebensstandard kann nicht aufrecht erhalten werden
Oft stellen Menschen erst mit Eintritt in die Rente fest, dass sie nicht in der Lage sind, ihren gewohnten Lebensstandard aufrecht zu halten. Eine frühzeitige Beratung kann hier helfen. Obwohl zu den 10 % Erwachsene, die in Deutschland ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, viele ältere Menschen gehören, ist ihr Anteil in den Schuldnerberatungsstellen gering. Zum einen ist das Thema Finanzen, aufgrund von deren Sozialisation und Wertvorstellungen ein mit Scham besetztes Thema, zum anderen kann eine eingeschränkte Mobilität das Aufsuchen einer Beratungsstelle erschweren.

Das Einkommen halbiert sich mit dem Renteneintritt
In den nächsten Jahren wird sich aufgrund des demographischen Wandels und des sinkenden Rentenniveaus die Problematik noch verstärken. Im Jahr 2012 lag das Rentenniveau bei 49 % des letzten erzielten Erwerbsnettoeinkommens, das heißt, dass Einkommen hat sich mit dem Renteneintritt praktisch halbiert.

Kostenfreie Beratung
Viele Menschen suchen die Beratungsstelle erst dann auf, wenn die letzten Ersparnisse aufgebraucht und Miet- und Energiekosten nicht mehr gezahlt werden können. In dieser Situation ist kein großer Handlungsspielraum mehr gegeben. Damit es erst gar nicht so weit kommt und um auch Menschen Hilfe anbieten zu können, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, eine Beratungsstelle aufzusuchen, wird vom Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. ein neues Beratungsangebot, die „Mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen“ aufgebaut. Die Beratung ist kostenfrei.

Zusätzliche offene Sprechstunde
jeweils mittwochs von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Für die mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen bietet der Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. ab dem 1. März eine zusäzliche offene Sprechstunde jeweils mittwochs von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr an.

Bitte Termin vereinbaren
Interessierte, die mobilitätseingeschränkt sind, können einen Termin für einen Hausbesuch unter der Telefonnummer 0561-7004-216 verabreden.

Beratungsort und Ansprechpartnerin:
Die Beratungsstelle befindet sich im Caritasverband, Die Freiheit 2, 34117 Kassel.
Ansprechpartnerinnen sind Karin Stürznickel-Holst, Tel. 7004-221 und Birgit Branß Tel. 7004-216.

Werbung für einen Berufsweg in der Kirche

„Den Entscheidungen zum Priestertum, aber auch zur Ehe geht ein Ruf, eine Berufung voraus. Es ist eine Lebensentscheidung, die nicht einfach willkürlich getroffen werden sollte“, betont Seelsorgeamtsleiter Pfarrer Thomas Renze.

Vielfalt der kirchlichen Berufe
Deshalb wirbt das Bistum Fulda mit einem neuen Internetauftritt für die Berufe der Kirche und macht auf verschiedene Lebensformen wie beispielsweise Priester, Ordensmann und Ordensfrau oder die christliche Ehe aufmerksam. Die Berufe der Kirche seien keineswegs unattraktiv oder uninteressant, allerdings müsse in der Öffentlichkeit mehr auf ihre Vielfalt hingewiesen werden. „Manchmal bedarf es dieser Aufmerksamkeit, um das Interesse und den Ruf zu wecken. Viele engagieren sich im Umfeld ihrer Kirchengemeinde – daraus kann auch mehr erwachsen“, zeigt sich Pfarrer Renze überzeugt.

Lebensgeschichten
Die Homepage bietet auch die Möglichkeit, direkt mit Personen aus den verschiedenen Berufen und Lebensbereichen in Kontakt zu kommen. „Sicher ist es interessant zu erfahren, wie ein Priester seinen Weg gefunden hat“, so Uffelmann „Die Internetseite ist nicht starr; im Laufe der Zeit werden viele Dinge ergänzt, zum Beispiel Filmportraits der Berufe, oder es wird auf Veranstaltungen hingewiesen. Es lohnt sich also immer wieder auf, unserer Internetpräsenz vorbeizuschauen“, so der Referent weiter.

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